Ersuchen: Lademöglichkeiten für Elektromobilität auch in privaten Gebäuden ermöglichen

Das Bezirksamt Reinickendorf wird ersucht, in Beratungsgesprächen im Bauberatungszentrum bei Bauvorhaben auf die neue Richtlinie VDI 2166 Blatt II aufmerksam zu machen, um darauf hinzuwirken, dass Park- und Abstellplätze zum Nachladen auch in privaten Gebäuden bereitgestellt werden. Ziel soll sein, dass auf ca. 10% der bereitgestellten Parkfläche ein Nachladen ermöglicht wird.

Begründung:

Die zunehmende Verbreitung von Elektromobilität macht verstärkt Ladestationen erforderlich. Dabei verlangen Elektroautos und elektrisch unterstützte Fahrräder (Pedelecs/E-Bikes) nach Lademöglichkeiten, die über die bisher übliche Haushaltssteckdose hinausgehen.

Wegen der Diskussion öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur auf Parkplätzen und/oder an öffentlichen Straßen sind besonders Lademöglichkeiten im privaten Bereich beziehungsweise in öffentlichen und privaten Gebäuden aus dem Blick geraten. Sie sind jedoch die notwendige Basis für die weitere Verbreitung von Elektromobilität.

Daher sollten die Empfehlungen der neuen Richtlinie VDI 2166 Blatt II für Wohngebäude, Verkaufs- und Arbeitsstätten sowie Parkhäuser und Tiefgaragen grundsätzlich bei zukünftigen Planungen im Bezirk Anwendung finden. Die Richtlinie soll Planern, Architekten und Bauherren dabei unterstützen, Ladeinfrastrukturen für Elektroautos und elektrisch unterstützte Fahrräder in oder an Gebäuden zu integrieren.

Gilbert Collé, Ulf Wilhelm
sowie die übrigen Mitglieder der SPD-Fraktion

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