Reinickendorfer SPD-Fraktion trauert um Karin Richter

Karin_Richter
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Die SPD-Fraktion in der Reinickendorfer Bezirksverordnetenversammlung trauert um ihr ehemaliges Mitglied Karin Richter. Die Sozialdemokratin starb im Alter von 76 Jahren.

Karin Richter gehörte von 2006 bis 2016 der Bezirksverordnetenversammlung an. Zu ihren politischen Schwerpunkten gehörte der unermüdliche Einsatz für die Mieter in ihrem Kiez, dem Märkischen Viertel. Im Mieterbeirat der Gesobau warb sie immer wieder für Wohnumfeldverbesserungen und setzte sich für auch für die kleinen Belange ihrer Nachbarn ein. Über dieses ehrenamtliche Engagement hatte sie im reiferen Lebensalter im Jahr 1995 auch den Weg in die SPD gefunden, die sie aus vollem Herzen unterstützte. Richter gehörte bis zuletzt dem Reinickendorfer Kreisvorstand der Partei an und brachte ihr berufliches Fachwissen bei der Unterstützung zahlreicher Kreiskassierer und als Schatzmeisterin der SPD im Märkischen Viertel ein.

Der zweite Schwerpunkt ihrer Arbeit wurde die Kulturpolitik. Im Kulturausschuss der BVV warb sie für die Belange der Graphothek Berlin im Fontanehaus und gehörte auch dem Vorstand des Fördervereins der "Freunde der Graphothek" an.

Die Möglichkeit, dass jedermann gegen kleinstes Entgelt echte Kunst ausleihen kann, hatte sie fasziniert. "Die SPD wird Karin Richter mit ihren Ideen, ihrer Bürgerfreundlichkeit und ihrer menschlichen Art sehr vermissen", betont der SPD-Fraktionsvorsitzende Marco Käber.

 

Reinickendorf, 29.06.2018

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