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Gedenken am 9. November

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An der Gedenkstätte hinter dem Reinickendorfer Rathaus versammelten sich am 9. November Mitglieder des Bezirksamtes, viele sozialdemokratische Bezirksverordnete, darunter der SPD-Fraktionschef Marco Käber, sein Stellvertreter Gerald Walk und die Stellv. BVV-Vorsteherin Sabine Burk (SPD), sowie zahlreiche Bürger des Bezirks, um der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken. Dazu gehört, wie seit Jahren, auch die Erinnerung an die Ermordeten aus dem tschechischen Dorf Lidice, wo die SS einen gesamten Ort dem Erdboden gleich gemacht hatte. In Reinickendorf bestehen seit Jahrzehnten freundschaftliche Verbindungen nach Lidice. Symbol dafür ist das Rosenbeet hinter dem Rathaus.

„Besonders das Engagement von Schülerinnen und Schülern des Bertha von Suttner-Gymnasiums im Gedenken an die Opfer von Lidice hat mich sehr beeindruckt. Ebenso die mutige Rede zweier Schülerinnen auf der Gedenkveranstaltung", meint Marco Käber.

Auch an der Gedenkstätte im Zentrum von Frohnau an der Kirche hatten die Bezirksverordneten am 9. November Kränze niedergelegt.

Reinickendorfer SPD-Fraktionschef begrüßt neue Initiative der Sozialdemokraten im Abgeordnetenhaus zum Weiterbau der U 8 ins Märkische Viertel

(Bild zeigt eine einfahrende U-Bahn der Linie 8 in Richtung Wittenau, Bild: SPD-Fraktion Reinickendorf)

Die Pläne zur Verlängerung der U-Bahn-Linie 8 von Wittenau ins Märkische Viertel werden jetzt von der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus massiv vorangetrieben. Bei einem Treffen der Sozialdemokraten im neugebauten U-Bahnhof Rotes Rathaus in Mitte wurde ein ganz konkreter Antrag verabschiedet, den man zügig ins Abgeordnetenhaus einbringen will. Darin heißt es:

Das Abgeordnetenhaus fordert den Senat auf, Planung und Umsetzung der Verlängerung der U 8 ins Märkische Viertel zu betreiben. Dies wäre, wenn das Abgeordnetenhaus mit Koalitionsmehrheit so beschließt, für den Senat bindend.
Zwei weitere U-Bahn-Projekte der SPD-Fraktion auf Landesebene im selben Antrag sind die Verlängerung der U 2 bis Pankow-Kirche und der Ausbau der U 3 bis zum Mexikoplatz.

"Dieser U-Bahn-Antrag bringt Schwung in diese Jahrzehnte lange Debatte in dieser Sache und nährt die Hoffnung, dass mit diesem glasklaren und unmissverständlichen Beschluss der größten Berliner Regierungspartei nun ganz konkret an der Realisierung der U Bahn ins1 Märkische Viertel gearbeitet werden kann. Die Verwaltung wäre nach dem Beschluss im Parlament in der Pflicht, es endlich umzusetzen", freut sich der Reinickendorfer SPD-Fraktionsvorsitzende Marco Käber. "Hier muss endlich dem Wunsch der Bevölkerung entsprechend geliefert werden, und das muss die gesamte Koalition auf Landesebene auch erkennen", bekräftigt er.

Jahrelang hatten sich der SPD-Kreisvorsitzende und Stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Abgeordnetenhaus, Jörg Stroedter, und auch der Vorsitzende des BVV-Stadtplanungsausschussvorsitzende Ulf Wilhelm, vor allem auch in seiner Zeit als Mitglied des Landesvorstandes, für das Projekt eingesetzt.

Für Jörg Stroedter ist der in der Fraktion beschlossene Antrag auch ein persönlicher Erfolg.

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(der stv. Vorsitzende der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus Jörg Stroedter zeigt stolz den Plan der verlängerten U8, Bild: SPD-AGH-Fraktion/SPD Fraktion Reinickendorf)

Ulf Wilhelm erklärt dazu:
"Die 35.000 Einwohner im MV werden mit der U Bahn schnell und ohne umsteigen zu müssen an den Stadtverkehr angebunden. Dafür haben wir seit Jahrzehnten gekämpft. Für sie ist dieser Beschluss eine gute Nachricht."

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(Neuer U-Bahnhof „Rotes Rathaus“ kurz vor der Fertigstellung; Bild: SPD-AGH-Fraktion)

Die Reinickendorfer SPD trauert um Jutta Küster

Jutta Küster

Die Reinickendorfer Sozialdemokraten trauern um ihre stellvertretende Kreisvorsitzende und ihre stellvertretende Fraktionsvorsitzende in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Jutta Küster. Die 60-Jährige verstarb überraschend nach schwerer Krankheit.

Jutta Küster zählte über 20 Jahre zum Führungspersonal der SPD im Bezirk Reinickendorf. Dem Kommunalparlament gehörte sie ohne Unterbrechung seit 1995 an. Sie war mehr als ein Jahrzehnt stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion in der BVV. Seit 2010 war sie stellvertretende Kreisvorsitzende der SPD Reinickendorf. Darüber hinaus war sie stellv. Vorsitzende der Abteilung Reinickendorf-Mitte und West, Landesparteitagsdelegierte und Kreisdelegierte.

„Jutta Küster war ihr Leben lang überzeugte Sozialdemokratin, wichtig war ihr praktische Politik und das Gespräch mit den Menschen. Für die SPD Reinickendorf organisierte sie mit großem Engagement die Neujahrsempfänge und das Familienfest auf der Familienfarm Lübars. Sie war für mich immer die wichtigste Stütze im Kreisvorstand der SPD Reinickendorf“, erklärt der Reinickendorfer SPD-Kreisvorsitzende Jörg Stroedter tief betroffen.

Jutta Küster besaß seit 01.04.1992 das Parteibuch der SPD. Sie kam durch die Elternarbeit in die Politik und gehörte viele Jahre dem Bezirkselternausschuss Kita an. So gehörte ihr Engagement der Jugendpolitik. Schnell wurde sie jugendpolitische Sprecherin ihrer Fraktion und auch Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses. Weitere Schwerpunkte setzte sie immer wieder in der Sportpolitik, engagierte sich für Kleingärtner und ging im Ausschuss für Eingaben und Beschwerden den kleinen Sorgen der Menschen nach.

"In ihr Amt als stellvertretende Fraktionsvorsitzende war sie erst am 13. Mai wiedergewählt worden und zeigte sich noch voller Tatendrang. Vor allem bei der Entwicklung der Städtepartnerschaften des Bezirks wollte sich Jutta Küster noch voll einbringen. Ihre Unterstützung wird uns fehlen", zeigt sich SPD-Fraktionschef Marco Käber erschüttert.

In Partnerstädten des Bezirks, Antony, Greenwich, Melle, Bad Steben, wo sie sich in vielen persönlichen Kontakten um die Vertiefung der Freundschaft bemühte, war sie eine gern gesehene Gesprächspartnerin.

Jutta Küster wurde kollegial über Parteigrenzen geschätzt, sie war engagiert, sich für keine Aufgabe zu schade, ein nimmermüdes Organisationstalent. Im Beruf kümmerte sie sich während der wilden Zeiten von Berlins Olympiabewerbung um die als Neubau noch halbfertige, aber schon fleißig vermietete Max-Schmeling-Halle.
Jutta Küster konnte, wenn ihr was wichtig war, fordernd und ungeduldig sein, war aber stets sensibel, menschlich, von einer tiefen Herzlichkeit, mit einem aufmerksamen Blick auf andere. Sie konnte Brücken bauen, wo andere Gesprächskontakte längst abgerissen waren. Nie hätte sie einen Geburtstag einer ihrer Mitstreiter vergessen. So avancierte sie auch zu einer guten Seele der SPD-Fraktion. Mehr Tat als Wort, ein gelebtes Motto von ihr.

Die Reinickendorfer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten werden sie nicht vergessen. Jutta Küster wird uns fehlen.

 

Jörg Stroedter, MdA                                                                  Marco Käber
Vorsitzender SPD Reinickendorf                                            Vorsitzender SPD-Fraktion BVV Reinickendorf

Tegeler Abenteuer

Freie Fahrt auf ebener Fläche am Tegeler Hafen

Es ist ein halbes Lebensalter her, aber dennoch unvergessen. Als Oberschüler war für uns Tegel ein Stück große, weite Welt. In Freistunden, wo sich die Bus-Heimfahrt kaum lohnte, huschten wir vom Humboldt-Gymnasium rasch durch die offene S-Bahn-Schranke, und von dort stand uns die Welt für ein kleines Abenteuer offen. Es zog uns zu einem der ersten Döner-Stände im Bezirk, zu Würstchen-Wohnwagen und allerlei überdachten Bouletten-Buden. Wenn ganz viel Zeit und Sonnenwetter war, ging es zur Greenwichpromenade, wo „Moby Dick“ und „Havelstern“ auf ihre Dampfer-Gäste warteten.

Vorbei, die Zeiten? Noch in diesem Sommer lockt alle, die einen Zeitzipfel übrig haben, ein neues Abenteuer nach Tegel. Ein selbstfahrender Bus soll im Testbetrieb vom U-Bahnhof Alt-Tegel zur Greenwichpromenade und zurück pendeln und alle Fahrgäste von früh bis spät kostenlos zum Tegeler See bringen.

 

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Dabei können alle Technik-Fans in der Praxis erleben, wie sich das kleine Gefährt alleine mit Laser- und Radarsensoren orientiert. Grundlage dafür ist eine eigens erstellte 3-D-Stadtkarte, die im Bordcomputer gespeichert ist. Ausgesucht wurde die Tegeler Strecke übrigens auch, weil sie weder bergab noch bergauf geht, stuckerpflasterfrei und glatt asphaltiert ist. Obwohl die Techniker dem kleinen Bus schon zutrauen, sich völlig alleine durch den Verkehr zu schlängeln, wird ein ausgebildeter BVG-Fahrer dennoch eingriffsbereit mit an Bord sitzen und die Fahrten begleiten. Für Berlin ist es der erste scharfe Test auf öffentlichem Straßenland. Bisher gab es nur erfolgreiche Probeläufe auf dem Gelände des Virchow-Klinikums. Über die genauen Termine will die BVG die Bürgerinnen und Bürger im Juni informieren.

Für alle Ängstlichen: Falls was in die Quere kommt, reagierte die neue Technik bisher stets zuverlässig, drosselte das Tempo oder bremste ab. Wie lange man nun auf diese Art von Alt-Tegel bis zum See fährt, das werden auch die Tegeler Schüler in ihren Freistunden bald „auschecken“ können. Und alle anderen dazu, die einfach zukunftsneugierig sind.

MARCO KÄBER

SPD-Sportpolitiker zu Besuch bei drei großen Vereinen des Bezirks

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An Freitag, den 12. April, waren die Bezirkssportpolitiker der SPD-Fraktion Reinickendorf zusammen mit Sportstaatssekretär Aleksander Dzembritzki und seinem Referenten Dirk König zu Besuch beim VfB Hermsdorf, der Gastgeber war und noch die Vereine TSV Wittenau und VfL Tegel dazu lud.

Nach einer Begrüßungsrunde durch den Präsidenten des VfB, Werner Sauerwein, ging es direkt in die vielfachen Themen, die die Vereine in Reinickendorf bewegen.

Zunächst aber beeindrucken die nackten Zahlen:
Der VfB Hermsdorf zählt 3.500 Mitglieder, der VfL Tegel 2.700 und der TSV Wittenau, der noch vor zehn Jahren 2.100 Mitglieder hatte, wuchs auf beachtliche 3.400 Mitglieder an. Die geplante Fusion mit dem 1. FC Lübars und somit weiterer Aufwuchs und vor allem der Möglichkeit, Fussball und einen schönen Platz anzubieten, ist da noch gar nicht eingerechnet.

Die Themen sind vielfältig, so wie der Bezirk.
Während bei den Einen der Zustand der Plätze (Maulwurf!) oder der Hallen ein Problem ist, ist der große Bürokratieaufwand oder das Gewinnen von ehrenamtlichen Trainer*innen oder die fehlende Unterstützung seitens des Senats gerade bei der Frage der hohen integrativen Leistungen der Vereine ein immer wieder aufkommendes Thema.
Ein "Masterplan" gerade für dieses Thema, das nicht in Projekten, sondern im Ganzen denkt und eben auch finanziert, verlässlich, ist ein großer Wunsch.
So zum Beispiel ist ein ganz konkreter Wunsch, dass der Senat nicht Projekte fördert, sondern Mitgliedschaften, weil eben Menschen der Zugang und der Eintritt erleichert wird und die Vereine Planungssicherheit hätten.

Die "Milchzahnathleten", ein Programm TSV Wittenau für Kinder zwischen 0 und 6, kommt zum Beispiel sehr gut an. Aber ein Tennisplatz für viele begeisterte Kinder, Jugendliche und Erwachsene fehlt.

Es drängen viele neue Sportarten nach und die Vereine versuchen, dies zu antizipieren.
"Sport im Park" ist ein niedrigschwelliges Angebot, dass es nun schon seit drei Jahren gibt und aus dem sich dann auch wieder Mitglieder gewinnen lassen. Jedoch sollte dies, so merkten Tegel und Wittenau an, nicht zu "Kannibalisierungseffekten" führen.

Die Vereine betätigen sich sogar international, mit Meisterschaften und Freundschaftsbegegnungen in ganz Europa.
Die Auswahl ist also riesig - und die Funktion für diesen Bezirk enorm.

Staatssekretär Aleksander Dzembritzki ging auf alle Fragen ein, nicht immer aber mit sofortigen Lösungen.
Oftmals ist auch der Bezirk der Ansprechpartner, aber der wird maßgeblich noch vom politischen Mitbewerber dominiert, was es manchmal nicht einfacher macht.
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Staatssekretär Dzembritzki wies aber auf viele Projekte hin, die der Senat bereits anstieß oder auf bestehende Hilfen und Unetrstützungen.
So ist der "Sportstättensanierungsplan" ein wichtiger Baustein für die Erneuerung der Sportanlagen in Berlin und zeigt Wirkung.
Die Landeskommission gegen Gewalt sucht gezielt in Vereinen nach Verbündeten.
Und bei der Frage nach den Kosten für die Übeungsleiterausbildung zeigte er sich offen für neue Ideen.

Allerdings, so Dzembritzki, gibt es schon im Kleinen Dinge, die auch motivierend wirken, wie zum Beispiel der Ehrenamtspass oder die -plakette.

Berlin als Sportmetropole internationalen Rangs brauche also immer diese "positiv Verrückten", damit die Bedeutung des Sports von und für die Stadt erhalten bleibt. Er zeigte sich dankbar, dass es Vereine wie die in dieser Runde versammelten gibt, die so viel Engagement und Leidenschaft zeigten und sich auch aller gesellschaftlichen Herausforderungen stellten und annähmen.

Die Vereine und anwesende Vertreter des Bezirkssportverbands monierten die stark gestiegenen bürokratischen Aufwände und dass dies mit einem Ehrenamt in dieser Größenordnung kaum mehr zu vereinbaren wäre.
So ist allein die DSGVO eine große Belastung. Die steuerlichen Angelegenheiten sind allein nicht mehr zu stemmen und Fachleute (Steuerberater) kosten Geld. Viel Geld.
Hier, so die Vereine, ist die Politik gefragt, für Abhilfe zu sorgen.

Alles in Allem ein für Alle positives Treffen mit viel Informationsfluss, den wir als Fraktion und Land auch weiter führen werden.

SPD-Fraktion auf Klausurtagung in Meseberg – Bezahlbarer Wohnraum und Schulplätze im Fokus

Das Schloß Meseberg - Gästehaus der Bundesregierung und in unmittelbarer Nähe zum Tagungsort, dem Schloßwirt.

Die SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Reinickendorf hat sich zu ihrer Klausurtagung 2019 im Schlosswirt Meseberg zusammengefunden.

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Sitzungsauftakt am Freitag nachmittag mit Paulina Fröhlich von Kleiner5

Drei Tage lang hatte die Fraktion und dazu die Mitglieder des Abgeordnetenhauses aus Reinickendorf, Bettina König und Jörg Stroedter, sowie die stellvertretende Landesvorsitzende Iris Spranger, die Gelegenheit, sich intensiv über die Fragen unserer Zeit ganz generell auszutauschen, aber auch über die spezifischen Anforderungen der Kommunalpolitik in Reinickendorf zu debattieren.

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Die Arbeitsgruppe Bauen, Mieten, Wohnen, Stadtentwicklung im konzentrierten Gespräch.

Wohnen und Bauen, Bildung und Schule sowie Sicherheit und Ordnung waren die drei zentralen Themenkomplexe, mit denen sich jeweils eine Arbeitsgruppe intensiv beschäftigte. Die Ergebnisse, die hier erzielt wurden, werden einen direkten Impuls auf die zukünftige Arbeit der SPD-Fraktion für die Reinickendorferinnen und Reinickendorfer haben.

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Diskussionen in der Arbeitsgruppe Ordnung und Sicherheit im Bezirk.

Im Bereich Wohnen und Bauen gehören dazu die Entwicklung der Quartiere des KBoN-Geländes und des Flughafens Tegel, die Frage einer besseren Ver-kehrslenkung und Mobilität, die alle Sparten, und nicht nur einzelne, beachtet und nicht zuletzt eine leistungsfähigere Verwaltung mit schnelleren Entscheidungen.

Die Bildungspolitik wird, wie bei der SPD seit Jahrzehnten gewohnt, einen Schwerpunkt der zukünftigen Arbeit ausmachen. Hier geht es um die Schaffung von Schulplätzen angesichts von bezirklichen neuen Bauvorhaben und um die Versorgung der Schülerinnen und Schüler der ISS mit Schulplätzen, die ihnen den Aufstieg zum Abitur ermöglichen und alle Bildungschancen offenhält.

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Schul- und Bildungspolititk waren der Schwerpunkt dieser Arbeitsgruppe.

Die Politik und insbesondere die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten haben in Zeiten, in denen die CDU und ihr alter Kreisvorsitzender Frank Steffel und sein Nachfolger Frank Balzer bezirks- und landesweit durch Streit gelähmt scheinen, eine besondere Verantwortung für die Zukunftsfähigkeit des Bezirks und Berlins, die die SPD zukünftig noch stärker gestalterisch wahrnehmen wird.

Die SPD-Fraktion ist für die vielen Anfragen, Initiativen und Hinweise aus der Bürger*innenschaft äußerst dankbar, will aber eine Vision für die nächste Dekade und darüber hinaus auch aus eigenem Antrieb entwickeln.

Fraktionsmitglieder für Flüchtlingshilfe geehrt

karin_nicoleDie beiden Reinickendorfer SPD-Bezirksverordnenten Nicole Borkenhagen und Karin Hiller-Ewers sind für ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten bei der Unterstützung von Flüchtlingen vom SPD-Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel geehrt worden. weiterlesen

SPD-Fraktion macht Schule

IMG_3928Zu einer schulpolitischen Klausurtagung ist die Reinickendorfer SPD-Fraktion am 11. Juli zusammen gekommen. Einen ganzen Tag haben sich die Bezirksverordneten und Bürgerdeputierte, gemeinsam mit den sozialdemokratischen Stadträten und Abgeordneten mit den verschiedenen schulpolitischen Themen in Reinickendorf beschäftigt. weiterlesen

Jetzt bewerben: Kiezfonds 2015 in Reinickendorf West und Tegel-Süd

Auf Beschluss der Reinickendorfer BVV werden wird es auch in diesem Jahr in zwei Reinickendorfer Ortsteilen einen Kiezfonds geben, mit dem Projekte von Vereinen, losen und festen lokalen Gruppen gefördert werden können. In Reinickendorf West und Tegel Süd stehen jeweils 25.000 Euro zur Verfügung, die an lokale soziale Projekte vergeben werden, die im Interesse eines gemeinschaftlichen Miteinanders im Kiez stehen und die beispielsweise zur Förderung der Jugend, des Sports oder des Ehrenamtes dienen.

Bis zum 22. April können die Anträge für Projekte in den beiden Ortsteilen abgegeben werden, über die dann eine Jury aus Mitgliedern von Bezirksamt und BVV entscheidet. Die beantragten Mittel für Projekte sollen im Einzelfall eine Größe von zumindest 500 Euro und höchstens 2.000 Euro umfassen und in diesem Jahr verausgabt werden. Weitere Informationen über den Kiezfonds und das Bewerbungsverfahren sind auf der Homepage des Bezirksamtes zu finden.

“Freitag ab vier sind wir hier” – Infostandserie wird fortgesetzt

Die  Infostandserie "Freitag ab vier sind wir hier" der SPD-Fraktion wird in der Sommersaison 2015 fortgesetzt. An jedem letzten Freitag im Monat wird die Fraktion in einem Reinickendorfer Kiez präsent sein um mit den Reinickendorferinnen und Reinickendorfern ins Gespräch zu kommen.

Erster Standort wird am 24. April der U+S-Bahnhof Wittenau sein, am 29. Mai stehen die Mitglieder der Fraktion dann in der Fußgängerzone Tegel für Gespräche zur Verfügung.

SPD Fraktion Reinickendorf besucht die Flüchtlings-Notunterkunft Heiligensee

IMG_3085 -Notunterkunft_HeiligenseeDen  Valentinstag haben Mitglieder der SPD-Fraktion Reinickendorf und der Reinickendorfer Gesundheitsstadtrat Uwe Brockhausen zum Anlass genommen, die Notunterkunft für Flüchtlinge  auf dem Gelände des Diakoniezentrums Heiligensee zu besuchen, sich über die Situation vor Ort zu informieren und Schokolade, Kaffee und dringend benötigte Prepaid-Karten für den Internet-PC an die Bewohner zu verteilen. In der zur Notunterkunft umfunktionierten Turnhalle wohnen derzeit 60 junge Männer aus verschiedenen Krisenländern wie Syrien, dem Irak,  Kosovo und Albanien. weiterlesen

Im Gespräch mit 500 Bürgern – Neujahrsempfang der SPD

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Etwa 500 Reinickendorferinnen und Reinickendorfer sind am 20. Januar der Einladung der SPD-Fraktion  und des SPD-Kreisverbandes Reinickendorf zum Neujahrsempfang in den Ernst-Reuter-Saal gefolgt. Eingeladen waren vor allem die Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen, Initiativen und Verbänden, die sich in Reinickendorf ehrenamtlich engagieren. Im geselligen Rahmen konnten die Gäste mit den Bezirksverordneten, Stadträten und Abgeordneten der Reinickendorfer SPD und den zahlreichen Besuchern der Landesebene ins Gespräch kommen.

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“Nous sommes profondément ébranlés” – BVV bekundet Solidarität mit Frankreich

Die BVV Reinickendorf hat zu Beginn Ihrer ersten Sitzung im Jahr 2015 den Opfern der Attentate auf die Zeitschrift Charlie Hebdo, ein jüdisches Geschäft und die Ermordung von Polizisiten in Paris mit einer Schweigeminute gedacht. Reinickendorf hat als Bezirk im ehemaligen französischen Sektor und durch die Partnerschaft mit dem Pariser Vorort Antony enge Verbindungen mit Frankreich. weiterlesen

BVV-Sitzung im Internetstream

Im neuen Jahr kommt die BVV Reinickendorf live ins Internet. Mit der ersten Sitzung der BVV am 14. Januar startet der Livestream der BVV-Sitzungen. Auf der Homepage des Bezirks können die Sitzungen der BVV als Bild- und Tonübertragungen verfolgt werden.

Die Einrichtung eines Live-Stream ist ein Ergebnis der Arbeit des temporären Ausschusses für transparente und moderne Öffentlichkeitsarbeit, der sich in den vergangenen zwei Jahren mit der  Modernisierung der Arbeitsweisen der BVV und einer besseren Einbindung der Reinickendorfer Bürgerinnen und Bürger beschäftigt hat.

Mehr Sauberkeit und schönere Spielplätze: Kinder-BVV

IMG_5143Besser ausgestattete Spielplätze, Rasen statt Beton auf den Bolzplätzen, saubere Grünanlagen, mehr Mitbestimmung in der Schule und eine Anlaufstelle für Kinder bei der Berliner Polizei. Das waren einige der Forderungen, die Schülerinnen und Schüler  aus fünften Klassen der Lauterbach-Grundschule und der Grundschule am Tegelschen Ort auf der Sitzung der Kinder-BVV am 27. November aufstellten. weiterlesen

Sindbad in der Peter-Witte-Schule – Der bundesweite Vorlesetag

IMG_2933Jedes Jahr am dritten Freitag im November findet der bundesweite Vorlesetag statt. Viele tausende Vorleser, darunter auch Prominente aus Politik, Kultur, Medien und Sport lesen in ganz Deutschland Millionen von Kindern in Schulen, Kindergärten und an anderen Orten vor, um ihnen so das Lesen und ihre Lieblingsgeschichten näher zu bringen. Auch der Vorsitzende der SPD-Fraktion, Gilbert Collé hat sich in diesem Jahr wieder am Vorlesetag beteiligt. weiterlesen

Gedenken an die “Reichspogromnacht” in Frohnau

gedenkstein_frohnauSeit 15 Jahren findet neben der offiziellen Gedenkveranstaltung des Bezirks Reinickendorf am Rathaus Reinickendorf auch  in Frohnau eine Veranstaltung im Gedenken an die "Reichspogromnacht" vom 9. November 1938 statt. Vor der Johanneskirche am Zeltinger Platz steht seit dem Jahr 2000 ein Gedenkstein, der an die verfolgten und ermordeten jüdischen Nachbarn erinnert.

In jedem Jahr hält ein  Repräsentant einer der in der Reinickendorfer BVV vertretenen Parteien eine kurze Ansprache, bevor an den Lebenslauf von  Frohnauer Juden erinnert wird. Der Redebeitrag des SPD-Fraktionsvorsitzenden Gilbert Collé am 9.11.2014 ist hier nachzulesen:

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Was ist eigentlich Politik? Grundschüler diskutieren mit Reinickendorfer Politikern

Politik ist etwas für Erwachsene. Kinder interessieren sich nicht dafür, und sie verstehen auch nichts davon. Wer das glaubt, der hätte am 8. November in die Otfried-Preußler-Grundschule in Heiligensee kommen sollen. Dort wäre er eines Besseren belehrt worden. Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Klasse kamen hier mit Reinickendorfer Politikern aus Abgeordnetenhaus und Bezirksverordnetenversammlung zusammen. weiterlesen

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