Artikel in "Verkehr"

Verkehrsberuhigte Zone in der Mittelbruchzeile durchsetzen

Kleines und spät sichtbares Verkehrsschild

SPD-Fraktion will die häufige Ignorierung des Tempolimits durch bessere Kennzeichnung unterbinden

 

In der Mittelbruchzeile in Reinickendorf befindet sich eine verkehrsberuhigte Zone, umgangssprachlich auch Spielstraße genannt. Viele Einwohnerinnen und Einwohner haben sich an die SPD und die sozialdemokratische Wahlkreisabgeordnete Bettina König gewandt und darauf hingewiesen, dass das damit verbundene Schritttempolimit durch viele Autofahrer missachtet wird.

Um sich selber ein Bild von der Lage zu machen, führte die Abgeordnete König mit der Polizei eine Ortsbegehung durch. An der nahm auch der SPD-Fraktionsvorsitzende Marco Käber teil. Dabei wurde deutlich, dass Autofahrer erst sehr spät auf die Schritttempobegrenzung aufmerksam gemacht werden. In der Bezirksverordnetenversammlung beantragte die SPD daher, dem Bezirksamt zu empfehlen, eine Prüfung durchzuführen, ob die Kennzeichnung der „verkehrsberuhigten Zone“ zu Gunsten von größeren Varianten des Schildes ausgetauscht werden kann (Drs. 1208/XX). Autofahrer, die mit relativ hohem Tempo aus der Residenzstraße kommen, würden so stärker auf die neue Verkehrssituation aufmerksam gemacht werden. Des Weiteren soll geprüft werden, ob die Sichtachse der Autofahrer auf die Verkehrsschilder am Eingang der Straße verbessert werden kann, da das rechte Schild zu Beginn der „Spielstraße“ optisch lange verdeckt wird.

Außerdem wurde eine Idee eingebracht, die während der Ortbegehung entstanden ist. Das Bezirksamt solle ersucht werden in Zusammenarbeit mit Vertretern der örtlichen Polizeidienststelle zu prüfen, ob der Bereich der „Spielstraße“ durch farbige Markierungen auf der Fahrbahndecke noch besser für Autofahrer gekennzeichnet werden kann (Drs. 1214/XX). So könne besser auf die Notwendigkeit der massiven Reduzierung der Geschwindigkeit aufmerksam gemacht werden. In Brandenburger Ortschaften kommt dieses Modell bereits erfolgreich zum Einsatz.

Marco Käber, Fraktionsvorsitzender und verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion merkte hierzu an, dass eine Umsetzung der beiden SPD-Anträge den betroffenen Einwohnerinnen und Einwohner eine große Sorge in Ihren Alltag nehmen würde und für mehr Sicherheit für spielende Kinder in der Mittelbruchzeile sorgen würde.

SPD-Fraktion fordert Fußgängerüberweg über die Oranien-burger Chaussee – B96

Zahlreiche Pendler überqueren täglich risikoreich die B96 zwischen Berlin und Glienicke/Nordbahn

Ist das noch Berlin oder schon Brandenburg? An der Oranienburger Chaussee ist diese Frage nicht immer leicht zu beantworten. Viele Bürgerinnen und Bürger aus unserem Bezirk überqueren täglich diese Straße, um meist nach Glienicke/Nordbahn zu gelangen. Hier warten sodann der Arbeitsplatz, die Schule, der Arzt, Familienangehörige, Freunde, Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs oder andere lohnende Ziele. Der tägliche Men-schenstrom geht dabei natürlich in beide Richtungen.

Obwohl die Oranienburger Chaussee von Fußgängern stark frequentiert wird, fehlt es, wie z. B. an der Ecke Leipziger Straße, an geeigneten Fußgängerüberwegen. Das ist nicht nur für die zahlreichen Schülerinnen und Schüler, die hier ihren Schulweg bestreiten, eine gefährliche Situation. Für die SPD-Fraktion besteht hier daher zwingend Nachbesserungs-bedarf. Marco Käber, Faktionsvorsitzender, fordert daher: „Wir benötigen dringend Que-rungshilfen für die vielen Fußgängern, die täglich über die B96 von und nach Glieni-cke/Nordbahn pendeln! Eine Möglichkeit, um trotz des hohen Verkehrsaufkommens für mehr Sicherheit zu sorgen, kann z. B. ein Zebrastreifen sein. Der Verkehrsausschuss wird das prüfen müssen.“

Pressemitteilung: Streit um Elterntaxis an der Gollanc-Grundschule spitzt sich zu

provozierender Hinweis auf das Halteverbot vor der Gollanc-Grundschule

Initiative der SPD liegt auf dem Tisch

Nach den jüngsten Ereignissen steht die Verkehrssituation an der Frohnauer Gollancz-Grundschule einmal im mehr Fokus. Die SPD-Fraktion weist schon lange daraufhin, dass es im Bezirk Reinickendorf einen hohen Bedarf für Programme gibt, die dabei helfen sollen, das immer wiederkehrende Verkehrschaos vor den Grundschulen zu beseitigen.

Ursache des Phänomens ist, dass zunehmend mehr Eltern ihre Kinder nicht mehr zu Fuß zur Schule schicken, sondern sie persönlich mit dem Auto abliefern. Die steigende Zahl dieser sogenannten „Elterntaxis“ führt zu dramatischen Situationen vor den Grundschulen. Experten sind sich in dieser Frage einig, dass man den Kindern wieder verstärkt die Kompetenz vermitteln sollte, wie man auf sicherem Weg zu Fuß zur Schule gelangt.

An der Gollancz-Grundschule haben nun einige Eltern durch ein provozierendes Schild drauf hingewiesen, dass vor dem Gebäude ein Halteverbot besteht, was der Großteil der „Elterntaxis“ ignoriert. Marco Käber, SPD-Fraktionsvorsitzender, erklärt dazu:

„Über den Stil des Schildes kann man sicher streiten. Grundsätzlich zielt die Initiative jedoch in eine richtige Richtung, denn der Aussteigeverkehr vor den Reinickendorfer Grundschulen muss vermindert werden. Der Bezirk muss Eltern gezielt dazu animieren, ihre Kinder wieder in die Lage zu versetzen, den Schulweg zu Fuß bestreiten zu können.“

Die SPD-Fraktion hat in der Vergangenheit Anträge in der Bezirksverordnetenversammlung gestellt, die ein gemeinsames Konzept von Bezirksamt und den Schulen fordern (Drs. 0634/XX). Es hätte so geprüft werden können, wie die Aufklärungsarbeit in den Schulen zu intensivieren und zu verbessern wäre, wie Schülerinnen und Schüler durch Verkehrserziehung selbstbewusster im Straßenverkehr gemacht werden können, und ob es sich im Einzelfall lohnen könnte, schulnahe Orte zu benennen, an denen die Kinder besser absetzen könnten. Die Fraktionen der AfD und CDU haben dies leider erst im Juni im Verkehrsausschuss abgelehnt.

Eine kommentarlose Abräumung des Schildes, wie jetzt durch das Bezirksamt in der Verantwortung durch Bezirksstadtrat Sebastian Maack (AfD) erfolgt, löst aber sicherlich gar kein Problem. Man darf von Herrn Maacks erwarten, sich der Situation anzunehmen und Besserung zu schaffen. Die Vorschläge der SPD-Fraktion dazu liegen auf dem Tisch.“

Empfehlung: NEB bei Heidekrautbahn unterstützen

Dem Bezirksamt Reinickendorf wird empfohlen, die Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) bei den zuständigen Stellen, bei den erneuten Bestrebungen zur Reaktivierung der Heidekrautbahn mit einem Halt Wilhelmsruher Damm zum S-Bahnhof Wilhelmsruh zu unterstützen.

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Empfehlung: Tempo-30-Strecke Waidmannsluster Damm

Dem Bezirksamt wird empfohlen, sich gegenüber den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass die Tempo-30-Strecke vor und hinter dem Fußgängerüberweg Waidmannsluster Damm Höhe am Leitbruch ausgeweitet wird (z.B. von Waidmannsluster Damm 134 bis 148).

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Empfehlung: Wartehäuschen 220er

Dem Bezirksamt wird empfohlen, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass an der Haltestelle des 220er Busses Am Nordgraben Ecke Oranienburger Straße wieder, wie schon Mal in der Vergangenheit, ein BVG-Wartehäuschen aufgestellt wird. weiterlesen

Ersuchen: Fahrbahnbelag Falkenplatz

Das Bezirksamt wird ersucht, den Fahrbahnbelag an der Kreuzung am Falkenplatz so herzurichten, dass alle Bereiche einheitlich asphaltiert sind und mit Hilfe von Fahrbahnmarkierungen so zu gestalten, dass die Vorfahrtregelung eindeutig erkennbar ist. weiterlesen

Empfehlung: Baumaßnahme BAB 111

Dem Bezirksamt wird empfohlen, sich bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt dafür einzusetzen, dass

  • die Planungen der BVG zur Erneuerung der Gleis- und Erdanlagen der U 6 mit den Planungen der grundhaften Erneuerung der BAB 111 einschl. der bau-, betriebs- und verkehrstechnischen Instandsetzung sämtlicher Tunnelanlagen so abgestimmt werden, dass es nicht zu unzumutbaren Beeinträchtigungen aller Verkehrsteilnehmer und der BVG-Nutzer kommt.
  • die Planungen der notwendigen Erneuerung der BAB 111 in Reinickendorf und die damit verbundenen Instandsetzungen der Tunnelanlagen schnellstens abgeschlossen werden.

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Empfehlung: Wartehäuschen 220er

Dem Bezirksamt wird empfohlen, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass an der Haltestelle des 220er Busses Am Nordgraben Ecke Oranienburger Straße wieder, wie schon Mal in der Vergangenheit, ein BVG-Wartehäuschen aufgestellt wird. weiterlesen

Ersuchen: Fahrbahnbelag Falkenplatz

Das Bezirksamt wird ersucht, den Fahrbahnbelag an der Kreuzung am Falkenplatz so herzurichten, dass alle Bereiche einheitlich asphaltiert sind und mit Hilfe von Fahrbahnmarkierungen so zu gestalten, dass die Vorfahrtregelung eindeutig erkennbar ist. weiterlesen

Empfehlung: Fernbushaltestelle in Tegel

Dem Bezirksamt wird empfohlen, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass die Fernbus-Haltestelle auf der Berliner Straße in Tegel besser gekennzeichnet wird, um ein versehentliches Überparken zu verhindern. weiterlesen

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