Meldungen

Ersuchen: Fahrradweg durch den Steinbergpark

Das Bezirksamt wird ersucht, den Fahrradweg durch den Steinbergpark (Waidmannsluster Damm/Rosentreterpromenade), insbesondere im Bereich der Wasserablaufrinnen, in einen verkehrssicheren Zustand zu bringen.

Ersuchen: Reinigung eines Gedenkortes

Das Bezirksamt wird ersucht, das Denkmal für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft am Rathauspark zu reinigen und wieder in einen würdigen Zustand zu versetzen.

Ersuchen: Blumenkübel am Ludolfinger Platz

Das Bezirksamt wird ersucht zu prüfen, ob auf dem öffentlichen Areal vor dem Neubau des Casino-Ensembles am Ludolfinger Platz mit dem Aufstellen von Blumenkübeln zur optischen Auflockerung der Betonflächen beigetragen werden kann.

SPD bringt Inklusion voran!

 Die BVV-Fraktion mit gleich 3 Anträgen zur Verbesserung der Situation im Bezirk

Die SPD-Fraktion in der BVV hat alle Menschen, die in Reinickendorf wohnen oder hierherkommen, im Blick. Ein immer wiederkehrendes Thema ist die Inklusion und die Ausstattung hierzu im Bezirk, die nicht immer optimal ist. Menschen ohne Handicaps können sich oftmals die praktischen Schwierigkeiten im Alltag gar nicht vorstellen.

Deswegen hat die SPD nun gleich drei Anträge eingebracht, die die Situation für Menschen mit Handicaps deutlich verbessern helfen sollen.

Der erste betrifft die Barrierefreiheit im ÖPNV.
Rund 10 Prozent der ca. 600 Bushaltestellen in Reinickendorf sind bisher
barrierefrei umgebaut. Die SPD-Fraktion Reinickendorf hat deswegen den Antrag gestellt, den barrierefreien Umbau zentral in Berlin auszusteuern und das bezirkliche Straßen- und Grünflächenamt hinsichtlich der Planung und Durchführung zu entlasten.
Das Bezirksamt wird durch den angenommenen Antrag nun aufgefordert, sich für die Umsetzung durch eine zentrale Stelle hierfür beim Senat einzusetzen. „Es geht dann einfach schneller!“ so Marco Käber, der Vorsitzende der Fraktion.

Des Weiteren fordert die SPD, die Sechserbrücke in Tegel endlich behindertengerecht herzurichten. Das Bezirksamt wird ersucht, sich erneut und nachdrücklich gegenüber der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz mit Nachdruck dafür einzusetzen, die Sechserbrücke in Tegel endlich behindertengerecht herzurichten. Die Forderung stammt bereits aus dem Jahre 2006 (!) und ist eigentlich auch beschlossene Sache.

Und der dritte und sicher noch nicht letzte Antrag in diesem Bezug betrifft die Barrierefreiheit in der Wachsmuthstraße. Hier wird das Bezirksamt ersucht zu prüfen, wie die Situation für Rollstuhlfahrende in der Wachsmuthstraße in Hermsdorf verbessert werden kann. Dabei sollte insbesondere auf eine Absenkung von Bordsteinkanten hingewirkt sowie überprüft werden, wie das Kopfsteinpflaster so verändert werden kann, dass es von Rollstuhlfahrenden überwunden werden kann. Marco Käber: „Eine Bordsteinabsenkung ist an sich sowieso Usus. Aber durch umfangreiche Rohrsanierungsarbeiten ergibt sich nun die Chance, dies nun gleich mitzumachen. Dies schlagen wir nun vor.“

Spielplatz zwischen Taldorfer Weg und Am Nordgraben eröffnet

Spielplatz im Park am Taldorfer Weg

Seit Freitag, den 24. Mai, punkt 11.00 Uhr, kann er wieder benutzt werden, der Spielplatz im Peter-Witte-Park in Wittenau. Das traditionelle Spielgelände, was zuletzt arg verfallen war, ist nun aus dem jahrelangen Dornröschenschlaft erwacht. Rund 300.000 Euro hatte das Bezirksamt die Sanierungsmaßnahme gekostet. „Auch das steinerne Pferd, auf das schon Generationen von Kindern von ihren Eltern gehievt wurden, ist erhalten geblieben, wenn auch an leicht verändertem Ort, und wirkt nach einer Sandstrahl-Dusche neben den modernen Holzgeräten wie neu", freut sich der SPD-Fraktionsvorsitzende Marco Käber, der selbst aus Wittenau stammt und diese Eröffnung mit besonderer Sympathie begleitete.

Tegeler Abenteuer

Freie Fahrt auf ebener Fläche am Tegeler Hafen

Es ist ein halbes Lebensalter her, aber dennoch unvergessen. Als Oberschüler war für uns Tegel ein Stück große, weite Welt. In Freistunden, wo sich die Bus-Heimfahrt kaum lohnte, huschten wir vom Humboldt-Gymnasium rasch durch die offene S-Bahn-Schranke, und von dort stand uns die Welt für ein kleines Abenteuer offen. Es zog uns zu einem der ersten Döner-Stände im Bezirk, zu Würstchen-Wohnwagen und allerlei überdachten Bouletten-Buden. Wenn ganz viel Zeit und Sonnenwetter war, ging es zur Greenwichpromenade, wo „Moby Dick“ und „Havelstern“ auf ihre Dampfer-Gäste warteten.

Vorbei, die Zeiten? Noch in diesem Sommer lockt alle, die einen Zeitzipfel übrig haben, ein neues Abenteuer nach Tegel. Ein selbstfahrender Bus soll im Testbetrieb vom U-Bahnhof Alt-Tegel zur Greenwichpromenade und zurück pendeln und alle Fahrgäste von früh bis spät kostenlos zum Tegeler See bringen.

 

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Dabei können alle Technik-Fans in der Praxis erleben, wie sich das kleine Gefährt alleine mit Laser- und Radarsensoren orientiert. Grundlage dafür ist eine eigens erstellte 3-D-Stadtkarte, die im Bordcomputer gespeichert ist. Ausgesucht wurde die Tegeler Strecke übrigens auch, weil sie weder bergab noch bergauf geht, stuckerpflasterfrei und glatt asphaltiert ist. Obwohl die Techniker dem kleinen Bus schon zutrauen, sich völlig alleine durch den Verkehr zu schlängeln, wird ein ausgebildeter BVG-Fahrer dennoch eingriffsbereit mit an Bord sitzen und die Fahrten begleiten. Für Berlin ist es der erste scharfe Test auf öffentlichem Straßenland. Bisher gab es nur erfolgreiche Probeläufe auf dem Gelände des Virchow-Klinikums. Über die genauen Termine will die BVG die Bürgerinnen und Bürger im Juni informieren.

Für alle Ängstlichen: Falls was in die Quere kommt, reagierte die neue Technik bisher stets zuverlässig, drosselte das Tempo oder bremste ab. Wie lange man nun auf diese Art von Alt-Tegel bis zum See fährt, das werden auch die Tegeler Schüler in ihren Freistunden bald „auschecken“ können. Und alle anderen dazu, die einfach zukunftsneugierig sind.

MARCO KÄBER

Empfehlung: Haltestellen des M21 während der Bauarbeiten auf der Oranienburger Straße

Dem Bezirksamt wird empfohlen, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass während der Bauarbeiten an der Oranienburger Straße die Haltestelle des M21 in Richtung Kurt-Schumacher-Platz auch nach der Umleitung des Verkehrs auf die gegenüberliegende Fahrspur erhalten bleibt. Insbesondere soll vermieden werden, dass es zwischen dem Nordgraben und der S-Bahn Brücke gar keine weiteren Haltepunkte in dieser Fahrtrichtung mehr gibt.

Empfehlung: Anstaltsfriedhof auf dem KaBoN-Gelände als Gedenkort erhalten

Dem Bezirksamt wird empfohlen, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass bei der Planung zur weiteren Nutzung des derzeit im Eigentum von Vivantes befindlichen ehemaligen KaBoN-Gelände, der Bereich des ehemaligen Anstaltsfriedhofes so abgesichert wird (z. B. durch Übertragung in Eigentum des Landes Berlin), dass das Konzept für einen Gedenkort der Initiative „Freundeskreis Gedenkort Alter Anstaltsfriedhof“ dort auch wirklich umgesetzt werden kann.